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Investmentfonds für die Altersvorsorge? Ja, warum denn nicht? Die private Altersvorsorge wird seit einigen Jahren als immer wichtiger angesehen, weil davon auszugehen ist, dass der während des Arbeitsleben erworbene Rentenanspruch später nicht ausreichend sein wird um im Rentenalter angekommen davon leben zu können.
Die heutige Tendenz zu geringerem Durchschnitteinkommen für Berufsstarter bedeutet auch, dass heutige Berufseinsteiger – wenn sie irgendwann später im Rentenalter sind – wenig mehr als die gesetzliche Grundsicherung aus den Kassen der gesetzlichen Rentenkasse zu erwarten haben.
Riester-Rente Fonds – was spricht dafür?
Für die staatlich geförderte private Altersvorsorge gibt es einige sehr unterschiedliche Konzepte, die die staatliche Riester-Zertifizierung erhalten haben und deren Sparer entsprechend von den staatlichen Riester Zulagen profitieren können. Eine dieser Riester Möglichkeiten sind Riester Fonds-Sparpläne.
Bei der Riester Rente mit Fonds handelt es sich im Prinzip um einen Fondssparplan, der durch den Riester Sparer bis zum Rentenalter bespart wird. Der Beginn einer solchen Riester-Rente erfolgt frühestens mit dem Eintritt in das Arbeitsleben, erst wenn der Sparer die Möglichkeit besitzt eigene Beiträge in diese Form der Altersvorsorge einzubezahlen bekommt er/sie auch die staatliche Förderung. Das heißt allerdings nicht, dass ein solcher Fondssparplan erst mit Beginn des Arbeitslebens abgeschlossen werden kann. Die so genannte Baby Riester Rente bietet Eltern (und natürlich auch Großeltern) bereits ab Geburt eines Kindes die Möglichkeit einen solchen Riester Fondssparplan abzuschließen. Bis zum Eintritt in das Arbeitsleben werden dadurch schon einige Tausend Euro angespart, die sich im Laufe des weiteren Lebens zu einer wirklich ansehnlichen Rente ausbauen lassen. Zinseszinseffekt heißt die Zauberformel, die über die Jahre hinweg auch aus kleinen Sparbeiträgen große Renten werden lassen.
Vorteile von Fonds Riester-Rente Angeboten
Was spricht für den Riester Fonds Sparplan? Das beste Argument ist die über Jahrzehnte hinweg deutlich bessere Wertentwicklung von Investmentfonds im Vergleich zu Versicherungs- oder Banksparplan Angeboten. Während Riester-Banksparpläne (derzeit) zwischen 2 und 3 Prozent Wertzuwachs, gute Riester-Versicherungen zwischen 4 und 5 Prozent erzielen, gewinnen Fonds-Sparpläne auf die Dauer der Jahre bzw. Jahrzehnte gesehen zwischen 7 und 8 Prozent Wertzuwachs pro Jahr. Deshalb stellt auch Stiftung Warentest immer wieder fest, dass für jüngere Sparer Riester Rente Fonds Angebote ganz einfach die besten Rendite Chancen bietet.
Lohnt sich der Abschluss einer Riester Rente?
Die Riester Rente ist die Antwort auf die zunehmend leeren (… eine dieser Formulierungen, die sich gegenseitig aufheben und wie ich finde dennoch an dieser Stelle passend ist) Rentenkassen der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung. Verschiedene demografische und gesellschaftspolitische Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte haben ein Ungleichgewicht in das Verhältnis aus Renteneinzahlern und Rentenempfängern gebracht – oder anders gesagt: Immer weniger Junge zahlen die Rente von immer mehr Alten im monatlichen Umlageverfahren. Rückstellungen für spätere Rentner sind innerhalb des Rentensystems nicht vorgesehen.
Die staatliche geförderte private Altersvorsorge, kurz Riester Rente, wurde unter Führung des ehemaligen Sozialminister Walter Riester ins Leben gerufen, dessen Namen sie entsprechend trägt. Sie soll eventuelle Versorgungslücken der kommenden Rentenanwärter schließen und darüber hinaus jeden Bürger in Deutschland mehr in die Verantwortung hinsichtlich der privaten Altersvorsorge nehmen. Somit handelt es sich bei der Riester Rente gewissermaßen um eine Mischung aus privater und staatlicher Altersabsicherung.
Wer kann eine Riester Rente in Anspruch nehmen?
Eine Riester Rente steht in Deutschland allen Arbeitnehmern offen. Der Abschluss wird vertraglich geregelt. Der Leistungsanspruch beginnt bei einer Riester Rente mit dem Erreichen des Renteneintrittsalters. Ebenfalls zur Riester Rente berechtigt sind Eheleute eines Versicherten. Ausgeschlossen vom Abschluss einer Riester Rente sind hingegen freiberuflich und selbständig tätige Personen. Ihnen kann jedoch eine Basis Rente, die auch als Rürup Rente bekannt ist, empfohlen werden.
Was sind die finanziellen Vorteile einer Riester Rente?
Die Riester Rente wird in Deutschland staatlich gefördert. Beiträge zur Riester Rente können, bis zu einer gewissen Höchstgrenze, voll steuerlich geltend gemacht werden. Dies bedeutet, dass das zu versteuernde Einkommen durch die Beiträge zur Riester Rente entsprechend reduziert wird. Aus diesem Grund lohnt sich eine Riester Rente gleich in mehrfacher Hinsicht. Sie gewährt nicht nur eine steuerliche Entlastung für den Einzelnen, sondern überdies eine krisensichere Rentenversicherung für den Lebensabend.
Deshalb an dieser Stelle das klare Votum: Ja, die Riester-Rente lohnt sich. Unabhängig von dem persönlichen Einkommen.
Die Altersvorsorge hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Auszubildende, die heute ins Berufsleben starten, haben nur noch sehr geringe Beträge aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwarten. Aus diesem Grund muss so gut es geht privat vorgesorgt werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für sich persönlich vorzusorgen, damit die Lebensqualität im Alter nicht sinkt.
Eine dieser Möglichkeiten ist die Riester Rente. Mit der Riester Rente möchte der Staat die Verbraucher unterstützen und animieren für das Alter Geld an die Seite zu legen. Die Unterstützung gewährleistet der Staat mit Geldprämien auf Riester Altersvorsorgeverträge. Diese Prämien (Zulagen) werden jährlich vom Staat gezahlt. Sie können unterschiedlich hoch sein und richten sich zum Beispiel nach der Besparung des Vertrages und der Anzahl der vorhandenen Kinder. Doch wie hoch ist die Riester Zulage und wann wird sie gewährt?
Riester Rente Zulage – Sparer erhalten Grundzulage und ggf. Kinderzulage
Die Riester Zulagen lassen sich aufteilen in Grundzulage und Kinderzulage. Seit Anfang 2009 gibt es auch einen Berufseinsteigerbonus. Die Grundzulage beträgt 154 EUR bei Ledigen und 308 EUR bei Verheirateten. Diese RiesterRente Grundzulage wird dann gewährt, wenn der Riestervertrag aktiv bespart, d.h. Beiträge einhezahlt werden.
Die volle Grundzulage wird allerdings erst dann gewährt, wenn mindestens 4 % bzw. 2.100 Euro des Bruttoeinkommens des Vorjahres in den Riestervertrag fließen. Fließen nur 2 % des Bruttoeinkommens vom Vorjahr in den Riestervertrag, so bekommen Verbraucher auch nur 2 % der Zulage.
Die Kinderzulage wird unabhängig von der Besparung gewährt. Pro Kind bekommen Eltern 185 EUR Kinderzulage pro Jahr. Seit Anfang 2009 wird jungen Leuten, die vor dem 25. Lebensjahr einen Riester Vertrag abschließen, einmalig ein Berufseinsteigerbonus von 200 EUR gewährt.
Die Riester-Rente Förderung ist unabhängig vom persönlichen Einkommen für jeden Riester Sparer gleich hoch, kann aber je nach Familienstand und Familiengröße durchaus unterschiedlich hoch ausfallen.
Wie hoch ist nun die staatliche Förderung der Riester-Rente? Die Förderungshöhe einer Riester-Rente als freiwillige Altersvorsorge hängt sowohl von der Summe der gezahlten Beiträge als auch der Anzahl der zu berücksichtigenden Personen ab. Neben der Grundzulage für Antragsteller und Ehegatten gibt es eine Kinderzulage für jedes Kind, welches noch im Haushalt lebt und für das Anspruch auf Kindergeld besteht.
Grundzulage die staatliche Riester-Rente Förderung
Die Grundzulage beträgt seit dem Jahr 2008 pro Jahr maximal 154 € für Ledige und 308 € für Ehepaare. Die Kinderzulage liegt ab 2008 bei 185 € pro Kind und für erst ab 2008 geborene Kinder sogar bei 300 €. Den höchstmöglichen Förderbetrag bekommt jedoch nur, wer mindestens 4 % seines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr als Sparleistung erbringt, wobei sich die Förderungshöchstsätze an einem Einlagevolumen von 2.100 € orientieren. Für geringere Einlagen gelten gestaffelt niedrigere Sätze. Wer nur über geringfügige Einkünfte verfügt, muss aber dennoch, um in den Genuss der Förderung zu kommen, einen Mindestbeitrag von 60 € jährlich leisten.
Außer der Förderung durch den finanziellen Zuschuss zu den Spareinlagen können Begünstigte außerdem in den Genuss des Sonderausgabenabzugs kommen, so dass sie die aufgewendeten Spareinlagen nicht versteuern müssen. Die Beiträge können bis zu der ebenfalls gesetzlich bestimmten Maximalgrenze von derzeit 2.100 € jährlich in der Steuererklärung als Sonderausgaben ausgewiesen und abgesetzt werden. Sofern der Steuervorteil des Sonderausgabenabzugs höher liegen sollte als die für den Betrag zu leistenden Zulagen, wird sogar die gegebenenfalls entstehende Differenz noch auf die Zuschüsse aufgeschlagen.
Deutschlands meinungsbildende Anlegerzeitschrift, das von Stiftung Warentest herausgegebene Finanztest Heft, wird durch die Redaktion von Stiftung Warentest recherchiert und ist entsprechend über jeden Zweifel der äußeren Beeinflussung erhaben. Schon deshalb lohnt sich der Blick auf deren Testergebnisse nicht nur für Redakteure und Redaktionen, die nicht die Zeit haben derart umfassende Test- und Berechnungsergebnisse zu prüfen, wie man es eben bei Stiftung Warentest / Finanztest ermöglicht, sondern auch für Privatanleger. Um deren Geld bzw. deren Altersvorsorge deht sich ja nun schließlich alles.
So sieht Finanztest die staatlich geförderte private Altersvorsorge – RiesterRente
Eine interessante Interpretation der staatlichen Förderung der Riester Rente findet durch die Stiftung Warentest statt: Deren primäres Ziel ist nicht eine besonders hohe Rendite auf die selbst eingezahlten Beiträge zu erhalten, sondern diese Beiträge gegen die Risiken des Finanzmarktes abzusichern und trotzdem einen attraktiven Wertzuwachs zu erzielen.
Das ergibt Sinn! Ein unerschütterliches Gesetz für Kapitalanleger lautet: „Je höher die Rendite, desto höher das Risiko.“ In diesem Sinne empfiehlt die Stiftung Warentest, die bei Riester Renten garantierten Renditen auf das selbst eingezahlte Kapital zu beziehen und die staatliche Förderung eher als Puffer zu verstehen, die es den Banken und Versicherungen gestattet, diese Erträge langfristig zu garantieren. Dann, so resümiert die Redaktion der Stiftung Warentest, ist die Riester Rente eine empfehlenswerte Form der Altersvorsorge für konservative Anleger, deren Hauptaugenmerk auf einer sicheren Zusatzente liegt.
Allerdings sind zwei Bedingungen zu beachten: Erstens sollte der Abschluss der Riester Rente nicht zu spät erfolgen, damit sich die relativ hohen Abschlusskosten noch amortisieren können. Die Stiftung Warentest sieht diese Altersgrenze bei ungefähr 50 Jahren. Zweitens sollten monatliche Raten gewählt werden, bei denen der Kunde relativ sicher ist, sie auch langfristig bezahlen zu können. Zwar erlauben Riester Verträge eine vorzeitige Kündigung oder eine Aussetzung der Beitragszahlungen, aber beides ist aufgrund der Kosten für den Vertragsabschluss sehr unattraktiv.
RiesterRente Informationen bei Stiftung Warentest
Fazit der Stiftung Warentest: Durch hohe Zusatzkosten ist die effektive Rendite einer Riester Rente eher gering und zudem bei den unterschiedlichen Anbietern sehr verschieden, weswegen die Angebote genau verglichen werden sollten. Wegen der in den Riester Verträgen gesetzlich vorgeschriebenen Rentengarantie ist die Riester Rente dennoch zu einer guten Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Übersicht der Stiftung Warentest über die Riester Rente und andere Formen Riester geförderten Sparens findet sich unter http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Alle-Tests-zu-Riester/1602786/1602786/
Wer im Berufsleben steht und die Möglichkeit hat, etwas für seine Altersvorsorge zu tun, der sollte damit frühzeitig beginnen und im Hinblick auf die staatliche Förderung das Angebot der Riester-Rente zumindest in Erwägung ziehen. Der Grund für diese zusätzliche, private Rente, liegt im dem zukünftigen Niveau der gesetzlichen Rente. Dieses wird – anzunehmend – weiter sinken und zukünftig nur noch eine Grundversorgung im Rentenalter ermöglichen, was dann – so traurig das auch klingt – mehr kaum etwas anderes als Altersarmut bedeutet.
Familien mit Kindern werden erhalten RiesterRente Kinderzulage
Besonders für Familien mit Kindern ist die Riester Rente eine gute Möglichkeit, mit staatlichen Zuschüssen eine zusätzliche Rente aufzubauen. Neben dem staatlichen Zuschuss für den, oder die Versicherungsnehmer (Eltern), gibt es Geld vom Staat für jedes Kind.
Voraussetzung für den Erhalt der Kinderzulage ist, dass für das Kind im laufenden Jahr mindestens ein Monat Kindergeld bezogen wurde. Die volle Zulage erhält außerdem nur, wer den förderfähigen Höchstbeitrag von 4 % des Bruttolohns bzw. 2100 Euro als jährlichen Beitrag in die RiesterRente eingezahlt hat. Für den Fall, dass die Eltern des Kindes verheiratet sind und beide über einen RiesterRenten-Vertrag verfügen sind ist die Riester-Kinderzulage jeweils hälftig beiden Elternteilen anzurechnen.
Riester Rente Kinderzulage beträgt 154 bis 300 Euro pro Jahr
Erfüllen der/die Elternteil(e) die Voraussetzungen zur Riester Förderung, erhalten der/die Versicherungsnehmer bis zu 154 € für jedes Kind bzw. bis zu 185 €, wenn es bis 2008 geboren wurde und bis zu 300 € für Kinder, die ab 2008 geboren sind, oder werden.
Wichtig zu wissen: Den RiesterRenten Zuschuss gibt es nicht automatisch, er muss jedes Jahr mit der Steuererklärung neu beantragt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit über den Eintrag eines Freibetrages in der Lohnsteuerkarte eine Entlastung über das Jahr zu erzielen. Wenn es finanziell in einem bestimmten Zeitraum nicht möglich ist, die Beiträge zu zahlen, dann kann auch zeitlich befristet ausgesetzt werden. Dann gibt es natürlich auch keinen Zuschuss vom Staat.
Die Riester-Rente – im Amtsdeutsch – staatlich geförderte private Altersvorsorge genannt – hat sich mittlerweile zu einem beliebten Produkt innerhalb der Altersvorsorge entwickelt. Da der Abschluss einer solchen Altersvorsorge aber häufig eine Entscheidung fürs Leben ist, ist der Wunsch nach passenden Informationen für die Auswahl der besten Riester Rente nur allzu verständlich. Kaum verwunderlich als, dass Verbraucher das Bedürfnis haben, sich genau über diese zusätzliche Alterssicherung zu informieren.
Wichtig für die Auswahl geeigneter Informationen ist die Quelle oder das Medium, welches sich mit der Bewertung und Einordnung der Riester-Rente beschäftigt. Es sollte möglichst keine Werbung enthalten und keine einseitige Berichterstattung in den Vordergrund stellen. Vielmehr ist es wichtig, dass eine neutrale, sachliche, Riester Rente Informationen über diese Form der privaten Altersvorsorge gegeben wird.
Hierzu kann man zum Beispiel im Internet nach Informationen suchen. Zahlreiche Webseiten handeln die Riester-Rente nach neutralen Gesichtspunkten ab. Es wird hierbei keine einseitige Stellungnahme abgegeben. Ebenso werden keine Produkte beworben. Vor- und Nachteile eines Vertragsabschlusses für einzelne Personen- und Altersgruppen werden sachlich gegenübergestellt. Ebenso werden einzelne Möglichkeiten eines Vertragsabschlusses miteinander verglichen. Als besonders vertrauensbildend gilt das Angebot von Stiftung Warentest, die unter der Internetadresse test.de eine ganze Reihe von Produkten und Dienstleistungen getestet und für gut oder auch weniger gut befunden haben.
Riester Rente Informationen
Aktuelle Tests und Riester Rente Informationen stellt Stiftung Warentest dabei unter dem Punkt Versicherung + Vorsorge zum Lesen und (kostet Geld) herunterladen zur Verfügung. Angesichts der lebenslangen Laufzeit einer solchen privaten Rente und den deutlichen Unterschieden der Riester Rente Ablaufleistung, bietet es sich an die wenigen Euro für das Finanztest Testurteil zu investieren und einem möglicherweise eingeschalteten Finanzberater diese Riester Rente Information unter die Nase zu halten. Hat er keine guten Argumente warum seine Empfehlung von denen der Stiftung Warentest Redaktion abweicht, hat sich die Mühe der Informationsbeschaffung sogar doppelt gelohnt.
Hierdurch können Sie sich als Verbraucher einen guten Überblick darüber verschaffen, ob und in welcher Weise der Abschluss eines Riester-Vertrages in Frage kommt. Auch in Verbraucherzeitschriften werden die einzelnen Gegebenheiten der Riester-Rente oft sehr gut dargestellt. Eine Information ohne werblichen Charakter ist auch hier gegeben. Staatliche Einrichtungen können ebenfalls über die Riester-Rente sehr gute Informationen abgeben.
Insbesondere solche, die sich allgemein mit dem Rentenwesen in Deutschland befassen. Es bestehen also etliche Möglichkeiten, wie man sich vor dem Abschluss eines Vertrags über die Riester-Rente informieren kann. So kann man als Verbraucher ein solides Wissen über die private Zusatzrente erhalten. Dies wirkt sich bei Vertragsabschluss sicher sehr positiv aus.
Heutige Berufseinsteiger haben kaum noch eine realistische Aussicht auf eine Auszahlung aus der gesetzlichen Rentenkasse, die keine deutlichen Einschränkungen im Rentenalter bedeuten. Schon in mehreren Jahrzehnten wird die gesetzliche Leistung aus der Rentenkasse soweit gesunken sein, dass sie nicht mehr zur Deckung der Lebenshaltungskosten reicht.
Aus diesem Grund müssen Arbeitnehmer immer früher für das Alter vorsorgen. Es gibt zahlreiche Altersvorsorgeprodukte auf dem Markt, welche Verbrauchern eine lebenslange Verrentung des eingezahlten Guthabens versprechen.
Riesterrente als Fondssparplan oder RiesterRente als Versicherung
Auch der Staat will die Verbraucher bei der Altersvorsorge unterstützen und hat mit der Riester Rente ein staatlich gefördertes Produkt auf den Markt gebracht. Bei der Riester Rente bekommen Sparer jährlich staatliche Zulagen auf ihre in den Riestervertrag getätigten Einzahlungen. Diese Zulagen müssen auf riesterfähige Sparverträge fließen. Riesterverträge können über Banken und Versicherungen abgeschlossen werden. Banken bieten oft Riesterverträge an, bei denen das Sparkapital in einen Fonds fließt. Diese Riesterrente als Fondssparplan kann Vorteile gegenüber einer Riesterrente über eine Versicherung haben.
Bei der Riesterrente in einem Fondssparplan haben Anleger die Chancen auf eine überdurchschnittlich hohe Rendite und somit eine hohe monatliche Rente bei Renteneintritt. Die Höhe der Rente lässt sich allerdings bei Beginn des Fondssparplans noch nicht beziffern. Die Fonds unterliegen natürlich Kursschwankungen.
So kann es unter Umständen passieren, dass ein Anleger bei Eintritt ins Rentenalter eine Nullverzinsung hat. Auf der anderen Seite können Anleger mit Glück natürlich auch eine sehr hohe Gesamtrendite erzielen, die bei der Versicherung nicht möglich gewesen wäre. Einen Verlust können Verbraucher beim Fondssparplan nicht machen. Die eingezahlten Beträge sind beim Riester – Fondssparplan in jedem Fall garantiert.
Wie bei allen Investmentfonds Anlagen gilt auch bei der Riesterrente als Fondssparplan: Je länger der Anlagezeitraum, desto geringer das Risiko und desto höher der mögliche Erlös aus einer solchen Versicherung. Platt gesagt: Am Besten beginnt man die Riesterrente als Fondssparplan direkt nach der Geburt als Baby RiesterRente Sparplan… so doof das auch klingen mag.
„Mein Kind soll es später einmal besser haben“ denken viele Eltern und Handeln auch danach. Sie bemühen sich um eine gute Ausbildung und vielfach auch ein finanzielles Polster, das den Start in das Arbeitsleben erleichtern soll.
Diesen Hang zur frühen finanziellen Vorsorge haben mittlerweile auch Versicherungen und Fondsgesellschaften erkannt und entsprechende Geldanlage für Kinder Angebote erarbeitet, die Eltern gerne als Kindersparplan, Ausbildungsversicherung oder sogar als Aussteuerversicherung angeboten werden.
Baby Riester die frühe Altersvorsorge
Wurde der Spargedanke der Eltern in den letzten Jahrzehnten immer auf einen Zeitraum bis zum Ende der Ausbildung bzw. des Studiums gelenkt, so geht die Deutsche Bank Tochtergesellschaft DWS mit der Baby-Riester-Rente jetzt sogar noch einen Schritt weiter. Die DWS Riester-Rente Premium kann bereits mit der Geburt abgeschlossen werden und bietet damit den frühest möglichen Einstieg in die private Altersvorsorge.
So absurd wie das vielleicht klingen mag, ist das Angebot allerdings nicht werden Kindern wie auch Eltern gleich zwei Vorteile geboten: Einmal handelt es sich hierbei um einen normalen Fondssparplan, der jederzeit anteilig für Anschaffungen oder Ausbildungs-/Studienkosten wieder aufgelöst werden kann. Zum anderen kann – dem Zinseszins-Effekt sei Dank – mit einem solch langjährigen Sparplan mit vergleichsweise kleinen Beiträgen eine wirklich ansehnliche zusätzliche Altersrente ermöglicht werden.
Kleine Beiträge hohe Rente – ein Baby-Riester Beispiel
Eltern, die bereits unmittelbar nach der Geburt einen solchen Baby-Riester Vertrag mit 25 Euro monatlichem Beitrag für das Kind abschließen, welcher durch das Kind zu einem späteren Zeitpunkt übernommen und bis zum Beginn des gesetzlichen Rentenalters (derzeit 67 Jahre) weiter geführt wird eröffnen dem Kind die Chance auf ein Rentenguthaben von rund 500.000 Euro.
Im Laufe der Jahre wurden zwar nur 20.100 Euro Gesamtsparleistung erbracht, diese summieren sich aber während der nächsten Jahrzehnte zu dem Gegenwert eines Einfamilienhauses in guter Lage. Frühes sparen lohnt also in jedem Fall, auch wenn es vielleicht merkwürdig erscheint, wenn Baby bereits einen Riester Vertrag abschließen sollen.
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